Anwaltskanzleien Quensell & Kollegen

Schiedsverfahren - Schiedsgerichstbarkeit

Die Schiedsgerichtsbarkeit ist ähnlich wie das Schlichtungsverfahren ein freiwilliges Verfahren. Die Parteien müssen also zunächst einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen haben, um den ordentlichen Rechtsweg auszuschließen. Es wird ein Schiedsrichter bestellt, soweit er nicht schon vorab mit Unterzeichnung des Vertrages benannt worden ist und dann wird ein entsprechendes Verfahren durchgeführt. Auch hier kann man auf die Vorzüge des Schlichtungsverfahrens verweisen. Der Schiedsrichter ist ein Mann vom Fach, das Verfahren ist wesentlich schneller als ein Gerichtsverfahren und der Schiedsrichter ist bemüht, praxisnahe, umsetzbare und finanzierbare Lösungen herauszuarbeiten, den Parteien entsprechende Lösungsvorschläge zu unterbreiten und wird letztendlich einen Schiedsspruch fällen, der zwar selbstverständlich das anzuwendende Recht beachtet jedoch mit Sicherheit für die Parteien nachvollziehbarer sein wird, als ein Gerichtsurteil. Die Einzelheiten finden Sie in der SOBau.

Rechtsanwalt Quensell ist Schiedsrichter und Schlichter nach der Schlichtungs- und Schiedsordnung für Baustreitigkeiten (SOBau) des Deutschen Anwaltvereins.

Die notwendigen Vereinbarungen und Verträge, die man dann vor Beginn des Verfahrens abschließt, können sie hier einsehen und auch herunterladen.